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Paramon Verlag
Jeschua – Vom Mut zur Wahrhaftigkeit (Frei)

Autoren

Peter Thomas Frei

Zu den Büchern

Autor Peter Thomas Frei vorgestellt

Was ist mir besonders wichtig beim Schreiben:

Mehr als alles andere ist (auch) mein Erleben eine kontinuierliche Sinnsuche, eine leidenschaftliche Hinwendung an die für das Bestehen dieser Welt ursächliche Kraft, an das für die eigene, persönliche Existenz verantwortliche Absolute Gegenüber, also Gott, und an jedes lebendige Geschöpf, das ich als Du ansprechen darf, ja an alles Geschaffene, kann ich doch selbst auf einem zufälligen Weg irgendwohin oder beim Blick auf die Gestirne tief im Herzen berührt werden von seiner Ansprache.

Im Kommentar zum Lukastext finden sich denn auch, nebst den an tiefgründigen historischen, theologischen, philosophischen, psychologischen Elementen unendlich reichen Formulierungen von Eugen Drewermann, darin einfliessende Beschreibungen meiner persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse, vieles von dem, was mir existenziell wichtig, ja lebensnotwendig geworden ist.

Ich habe nach einem völlig unerwarteten gesundheitlichen Zusammenbruch im Jahr 2016 (einer rätselhaften, kurzen, aber tiefgreifenden Krise, der ersten dieser Art in meinem Leben …) acht Tage darauf mich einfach hingesetzt und mir das Johannesevangelium von Luther sowie die Übersetzung von Drewermann mit den zugehörigen Kommentaren vorgenommen und habe begonnen, in dichterischer Art den Evangelientext, danach auch die Kommentare in meiner Weise aufzunehmen und mit persönlichen Empfindungen zu ergänzen. Die Arbeit hat bis ins Jahr 2018 gedauert; nach Vollendung des Johannestextes habe ich, einige Monate später, den Lukastext in gleicher Weise bearbeitet und im Jahr 2020 zu Ende gebracht.

Der Schreibprozess hat für jedes Werk zusammengefasst wohl in etwa ein halbes Jahr gedauert, gleich viel Zeit habe ich mir für die Überarbeitung der Texte gelassen.

In meinen sechzig Lebensjahren wurde ich beeinflusst von zahlreichen Autoren und Gestalten aus der Literaturgeschichte, von der Antike bis in die Moderne, von Homer über Ovid bis zu Kierkegaard, Melville, Dostojewski und Drewermann und von vielen anderen, die eher im Schatten der Grossen gearbeitet haben, wie bspw. Hölderlin oder Novalis. Besonders wichtig waren mir daneben auch die Musik (von Mozart und Beethoven über den Jazz bis zur Rock- und Soulmusik und anderen Musikstilen, wenn diese denn etwas Selbstschöpferisches ausdrücken) sowie die Malerei. Genauso bedeutsam sind mir indes Begegnungen mit Menschen gewesen, die keine grossen Namen tragen, die nicht im Mittelpunkt des gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen oder kulturellen Interesses stehen.

Ich habe wie erwähnt zwei Bücher in der vorliegenden Art geschrieben, ein drittes Buch ist in der Entstehung (und wird sich doch in einigem unterscheiden) und damit möchte ich diese so ganz spezielle Dichtung abschliessen.

Dazu liegen drei bisher unveröffentlichte Erzählungen vor im Umfang von jeweils ca. 300–400 Seiten, die ich, wenn es die finanziellen Mittel erlauben, bis zu meinem siebzigsten Lebensjahr ebenfalls drucken und veröffentlichen möchte.

Auch ein Gedichtband liegt vor mit frühen und etwas späteren Arbeiten.

Ich schreibe auf meine ganz persönliche Weise, so wie van Gogh oder Gauguin auf ihre je ureigene Weise gemalt haben, und wenn sich Menschen finden, die darin etwas für sie Wertvolles entdecken, umso besser.

Die Bücher